18.10.2017

Bild: Fürst_Lisa
Mitglied im Vorstand der Jusos Münster Lisa Fürst

"Angriff auf die Seele der Stadt" - Jusos Münster kritisieren geplantes Abschiebezentrum

Pressemitteilung
Den Plan in Münster eine zentrale Ausländerbehörde anzusiedeln, die insbesondere an der Abschiebung von Asylsuchenden mitwirken wird, stößt bei den Jusos Münster auf Kritik. Konstantin Achinger, Sprecher der Jusos Münster, erklärt dazu:

„Weltoffenheit ist ein fester Bestandteil des Münsteraner Selbstverständnisses. Nicht umsonst erhielt die rechtsradikale Alternative für Deutschland (AfD) bei der Bundestagswahl in Münster ihr bundesweit schlechtestes Ergebnis, ein Umstand, der in der ganzen Republik für Anerkennung gesorgt hat. Dass nun gerade hier ein Abschiebezentrum geschaffen werden soll und dafür gar auf zwei Erstaufnahmeeinrichtungen verzichtet wird, will so gar nicht in das Bild der toleranten Stadt Münster passen und ist vielmehr noch ein Angriff auf die Seele der Stadt. Nun ist die Fraktion der Grünen im Münsteraner Stadtrat gefragt: Unterstützt sie das Vorhaben von Oberbürgermeister Markus Lewe oder bekennen sie sich zu den Werten Münsters als weltoffene und tolerante Stadt?“.

Lisa Fürst, Mitglied im Vorstand der Jusos Münster, ergänzt:

„Unter Mottos wie ‚Münster bekennt Farbe’ oder ‚Münster ist bunt’ engagiert sich die Stadtgesellschaft seit Jahren für eine tolerante Gemeinschaft in Münster. Gegen einen Münsteraner Ableger der rechten Bewegung Pegida gingen tausende Menschen auf die Straße. Ein Abschiebezentrum passt also keineswegs zu den Werten der Münsteraner*innen, die das Stadtbild prägen.“




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